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Eberhard Gerstel senior, Feinmechanikermeister und seit vielen Jahren am Max-Planck-Institut für Strahlenforschung, war gewohnt, labortechnische Messanordnungen und Apparaturen nach Vorgabe zu bauen. Ideen existierten zuhauf. Allerdings haperte es allerorts an der Umsetzung von der Theorie in praxistaugliche Geräte und Systeme. Eberhard Gerstel sah seine Chance und nutzt sie: Im Oktober 1967 gründete er die Firma Labormechanik Gerstel in einer zur Werkstatt umgebauten Garage in Mülheim an der Ruhr, Deutschland.
In enger Kooperation mit Forschern und Anwendern entwickelte der damals 40-Jährige Photoreaktoren und Diffusionsschweißanlagen sowie Regel- und Überwachungsgeräte für die chemische und pharmazeutische Industrie. Er erhielt das Patent für einem draht- und glasbruchsicheren Kontaktthermometer, ebenso für einen Kontaktregler, der Beschädigungen im Labor durch defekte Heizungsregler entgegenwirkt, und einen Wassermangelschalter, der Systemschäden durch eine Unterbrechung des Kühlmittelflusses verhindert.
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